Sheila, Shahri, Curly und mein erster Kinnhaken
Das sind die drei Hauptdarsteller:
Shahri, die entdeckt hat, dass sie schwimmen kann,

Curly, Shahri's Wurfschwester, die sich gerne die Nase pudert,

Sheila, die wie immer alles im Blick haben muss,

und Curly's Limousin-Kühe als Statisten

Die beiden Schwestern haben sich seit letzen August nicht mehr gesehen und ich weiss nicht recht, ob sie sich wiedererkannt haben.
Eher vorsichtige Begegnung Shahri - Curly, ohne direktes Anschauen.

Begegnung Sheila - Curly. Sheila zieht eine Schnute und lässt einen Fangzahn ein klein wenig sehen. Curly züngelt "höflich" und scheint Sheila als ranghöhere Hündin anzuerkennen.

Sekunden später, nachdem alles Unklarheiten beseitigt sind, kommt Shahri dazu ...

und los geht das wilde Rennen.

Curly zeigt ihren Besucherinnen ihr Rheinufer. Shahri testet das erstmal ganz vorsichtig, denn das ist ja nass.

Shahri entdeckt ein Stück Treibholz, das gerettet werden muss, vergisst, dass sie wasserscheu ist und stürzt sich in die Fluten des Rheins ...

alleine ist das nicht zu schaffen, aber die anderen beiden trauen sich nicht so weit ins Wasser, Feiglinge :-(

also muss das Holz alleine weitertreiben, denn Shahri hat bemerkt, dass sie den Boden unter den Füßen verloren hat und paddelt zurück zum rettenden Ufer.

Brrrr, war das nass!

Aber Curly hat ein sehr nettes Herrchen, das bereit ist,
einen anderen Stock ins Wasser zu werfen, den die Hunde herausfischen können :-)


EIN Stock für drei Hunde ?

Sheila muss sich erstmal schütteln

und schon ist der Stock weg !

Das freundliche Herrchen von Curly hat den Stock noch ein paar Mal ins Wasser geworfen. Und die Hunde hatten mal wieder Spaß über alle Backen.


Auf dem Weg vom Rheinufer zurück zum Hof hat Shahri noch einen wunderbaren angegammelten alten Knochen gefunden,

der nur ihr ganz allein gehörte.

Zurück am Hof, wollten wir ein Dreihundegruppenfoto machen, aber das war nicht so einfach:
Ich habe mich an einer schönen Stelle mit geeignetem Hintergrund ins Gras gehockt
und Brigitte hatte die schwere Aufgabe die Hunde ins "Sitz" zu postieren.
Curly war zu müde und wollte nicht sitzen.
Meine zwei sind zwar sitzen geblieben haben aber nur Brigitte angesehen,
die mit Leckerchen versucht hat, Curly ins "Sitz" zu befördern.
Tja und dann habe ich den Fehler gemacht, leise zu rufen, mit der Absicht, dass sie alle zu mir schauen. Aber sie wollten nicht nur gucken, sie sind gleich angeschossen gekommen und haben mich einfach überrannt.
Das war mein letztes Bild:

Danach knallte meine Kamera mit dem schweren Teleobjektiv gegen mein Kinn und ich lag auf dem Rücken, über mir drei Hunde, die mich abschleckten. Im Haus haben wir die Beule am Kinn erstmal mit einem Eisbeutel gekühlt und Kuchen gegessen.
Jetzt weiss ich was ein richtiger Kinnhaken ist.
Das Projekt "Gruppenfoto" wollten wir jedoch nicht ganz aufgeben und haben es nach dem Kuchenessen noch mal probiert, allerdings mit mäßigem Erfolg:
Hier schauen alle auf Brigittes Hand links oben im Bild, und ich war etwas eingeschüchtert und wollte nicht unbedingt wieder rufen.

Kurz vor Sonnenuntergang ist mir noch das Bild mit den zwei Schwestern gelungen. Sheila hatte da schon die "Schnauze voll" vom Knipsen und mir beharrlich den Rücken zugedreht.
